Das bunte Treiben: Wochenmärkte in Düsseldorf

Wochenmärkte sind gute Gelegenheiten, frische Nahrungsmittel einzukaufen. An vielen Ständen erhält man Gemüse, Obst, Kräuter, Eier, Fleisch, Fisch, Milchprodukte und andere Erzeugnisse. Meist gibt es Blumenstände oder sogar einen Imbisswagen. Oft finden Wochenmärkte mehrmals pro Woche statt. Größere Städte bieten sogar stadtteilbezogene Veranstaltungen an. Dieser Beitrag beschäftigt sich damit, welche unterschiedliche Wochenmärkte in Düsseldorf zu finden sind.


Die wichtigsten Wochenmärkte in Düsseldorf

Der heutige Wochenmarkt geht auf die historischen Bauernmärkte zurück. Dort tätigten die Bauern ihre Geschäfte und boten gleichzeitig ihre selbst erzeugten Waren an. Da diese Veranstaltungen meist zentral im Dorf stattfanden – also auf dem Markt – war die Bezeichnung „Bauernmarkt" naheliegend.

Einkaufen und Plaudern in Düsseldorf

Die Landeshauptstadt ist weltbekannt als Kunst- und Kulturmetropole, als Modestadt und Lifestyle-Hotspot. Gleichzeitig bietet sie zahlreiche Wochenmärkten und präsentiert damit einen Touch Nostalgie, eine Prise dörfliches Flair und viele frische Produkte.


Auf dem lokalen Wochenmarkt gibt es die Kartoffeln vom Bauern nebenan, und an einigen Ständen kann man sogar direkt die eine oder andere Leckerei „vorkosten".

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Markttreiben auf dem Barbarossaplatz in Oberkassel

Im eleganten Oberkassel an der Luegallee findet der Wochenmarkt üblicherweise dienstags und freitags statt. Hier – auf der linken Rheinseite – freut man sich auf die regelmäßig frische Palette leckerer Zutaten für das selbstgekochte Dinner. Delikatessenhändler offerieren die unterschiedlichsten Dips, Cremes, Peperoni und Oliven, während Blumenhändler wohlduftende Blütenkompositionen bereithalten.

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Pempelfort lädt zum Wochenmarkt

Am Kolpingplatz in Pempelfort findet ebenfalls zweimal wöchentlich (mittwochs und samstags) der Wochenmarkt statt. Im Stil eines Rheinischen Bauernmarktes bieten die Händler all jene Produkte, die mit Frische, Geschmack und „Gaumenpotenzial" aufwarten können. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob man frische Kräuter für den Smoothie braucht oder den leckeren Salat fürs Mittagessen.


Und auch wenn die Einkaufsliste für das gemütliche Dinner etwas umfangreicher geworden ist, wird man auf jeden Fall auf diesem Wochenmarkt in Düsseldorf-Pempelfort fündig.

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Düsseldorf-Gerresheim: Der Wochenmarkt am Neusser Tor

Dienstags, donnerstags und samstags herrscht auf dem Gerresheimer Markt (Neusser Tor / Ecke Kölner Tor) ein emsiges Treiben, denn an mehr als zwanzig Marktständen fällt die Wahl besonders schwer. Obst- und Gemüsehändler sind ebenso vertreten wie Metzger mit Fleisch und Geflügel. Fisch, Käse und mediterrane Spezialitäten schenken dem Angebot weitere Facetten. Außerdem spaziert man entlang bunter Blumen- und Pflanzenarrangements oder wählt aus Haushaltswaren und Dekorationsobjekten.

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Der Carlsplatz im Zentrum

Er gilt als der wohl bekannteste Wochenmarkt Düsseldorfs und ist gleichzeitig der älteste, noch betriebene Marktplatz der Stadt. Denn schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der Carlsplatz angelegt. Hier fand erstmalig im Jahr 1804 der Severins-Jahrmarkt statt. Im Jahr 1808 beschloss man auf dem Carlsplatz vier einwöchige Jahrmärkte. Im Laufe der Zeit etablierte sich der Carlsplatz immer stärker als zentraler Markt. Sein Name änderte sich in Karlplatz, doch nahm die Bevölkerung das fehlende S nie an und sprach immer vom Karlsplatz. Letztendlich wurde auf Drängen der Bürger sogar die ursprüngliche Schreibweise wieder eingeführt.


Der Markt, der zuletzt mit einer Glasüberdachung und einem Glaspavillon versehen wurde, findet normalerweise (außer an Feiertagen) an sechs Wochentagen statt. Mehr als 50 Händler sorgen für ein abwechslungsreiches Angebot und überzeugen mit Lebensmitteln, Gemüse, Obst und Eiern, Fisch, Fleisch und Geflügel sowie mit Backwaren.

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Kaiserswerth: Die ehemalige Reichsstadt überzeugt mit ihrem Wochenmarkt

Auf die Zeit um 700 geht die Gründung des Benediktinerklosters durch den Mönch Suitbert zurück. Nachdem das Kloster zerstört wurde, errichtete man das „Stift Kaiserswerth", das König Ludwig III. im Jahr 877 unter seinen Schutz stellte. Kaiser Heinrich III. erbaute 1045 die Kaiserpfalz Kaiserswerth. Erstmals als Reichsstadt wurde Kaiserswerth 1145 bezeichnet. Seit 1929 ist Kaiserswerth ein Düsseldorfer Stadtteil.


Das hochherrschaftliche und historische Flair weckt immer noch das Interesse der Besucher. Neben erstaunlichen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten ist der Wochenmarkt in Kaiserswerth ein weiteres Highlight. Mittwochs lädt der Duft von frischen Waffeln und Brötchen dazu ein, über den Markt zu schlendern, zu schlemmen und den Ausblick über den Rhein zu genießen.

Wochenmarkt in royaler Nachbarschaft: Benrath lässt bitten

Das eindrucksvolle Highlight von Benrath ist ohne Frage Schloss Benrath mit seinen atemberaubenden Parkanlagen. Wer Lust auf einen Spaziergang hat, lernt außerdem kleine Gässchen, wunderbare Architektur und schöne Geschäfte kennen. Viel Glück haben Wochenmarkt-Fans, die hier in unmittelbarer Nähe wohnen, denn der Wochenmarkt in Düsseldorf-Benrath lädt jeden Tag von Montag bis Samstag zur Frische-Exkursion ein. Hier stöbert man nach Herzenslust und stellt die köstlichsten Zutaten für leckere Gerichte zusammen.