Marmor – Das Material für luxuriöse Eigenheime

Schon im alten Rom galt Marmor als das favorisierte Baumaterial. Es eignete sich sowohl für den Einsatz im Innen- als auch im Außenbereich. Viele Gebäude und Denkmäler wurden aus diesem Werkstoff geschaffen. Doch nicht jeder konnte sich diesen Luxus leisten und so galt Marmor auch in den folgenden Jahrhunderten als Statussymbol.

Auch heute steht es noch für einen luxuriösen und gehobenen Einrichtungsstil. Marmor wird nicht mehr nur in Eigenheimen, sondern auch in Mietwohnungen eingesetzt. Beliebte Räume sind die Küche und das Bad.

Marmor in grenzenloser Vielfalt

Marmor kommt in verschiedenen Farben, Strukturen und Härtegraden vor. Das hängt mit der Entstehung des Materials über mehrere Millionen Jahre zusammen.

Die Ursprungsregion und die Erdplattenverschiebung haben es zu dem Werkstoff gemacht, der heute auf der ganzen Welt abgebaut wird.

Die unterschiedlichen Marmorsorten tragen die Namen der Abbaugebiete. Einige Beispiele sind der Thiersheimer Marmor aus Deutschland, Lappia Green aus Finnland und Naxos White aus Griechenland. Der aber wohl bekannteste Marmor ist der Carrara Marmor aus Italien.
 

Carrara Marmor für stilvolle Küchen und Bäder

Der Carrara Marmor ist die wohl bekannteste Marmorart und eignet sich besonders für Küchen und Bäder.

Er erscheint in reinem Weiß mit schwarzen Strukturen. Das Abbaugebiet sind die Apuanischen Alpen. Dieses Gebirge entstand auf Tonschiefer, Sandstein und Brekzien.

Aufgrund der Lage am Meer sowie der Kontinentalverschiebung entwickelte sich das heute als Carrara Marmor bekannte Gestein.

Ein Stoff für viele Räume

Durch die Verwendung von Marmor kann ein luxuriöser und stilvoller Einrichtungsstil entstehen. Dafür bieten sich unzählige Möglichkeiten. Im Eingangsbereich können Fliesen oder Bodenbeläge verlegt werden.

Damit wird schon beim Eintritt in das Haus ein Eindruck von Luxus vermittelt. In der Küche kann die Arbeitsplatte aus Marmor zum Hingucker werden. Natürlich sind auch Fliesen an der Wand denkbar.

Im Badezimmer können durchaus moderne Elemente mit Marmor verbunden werden. Denkbar ist hier ein Waschbecken aus Marmor. In Kontrast dazu steht die moderne Badewanne in einem schlichten Weiß. Auf diese Weise kann das Bad zu einem wahren Wellness-Tempel werden.

Im Mittelmeerraum ist Marmor als Material in Wohnobjekten weit verbreitet. Viele Gebrauchsgegenstände werden damit hergestellt. Auch die Akzeptanz von Gebrauchsspuren ist dort höher als hierzulande.
 

Wahl des richtigen Marmors

Ganz gleich, an welcher Stelle der Marmor verbaut wird, entscheidend ist die Materialwahl. Die Eigenschaften des Marmors können für jeden Standort andere Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Für die Verwendung im Innenbereich wird der Marmor generell vorbehandelt. Der Grund dafür ist die Empfindlichkeit gegenüber Säuren. Es wird eine Schutzschicht aufgebaut, die dafür sorgt, dass weniger Gebrauchsspuren auf dem Material zu sehen sind.

Trotz der Vorbehandlung ist Marmor ein sehr anfälliges Material gegenüber äußeren Einflüssen. Bei dem Einsatz des Bodenbelags ist besonders auf den Härtegrad zu achten. Bei großer Belastung können sich nach einiger Zeit Spuren im Boden zeigen.

Als ein weiterer wichtiger Faktor ist die Saugfähigkeit von Marmor zu nennen. Das ist vor allem bezüglich der Schimmelbildung wichtig. Viele Marmorsorten haben eine hohe Saugfähigkeit. Allerdings gibt es auch einige, bei denen diese niedrig ist. Diese Werkstoffe eignen sich besonders für das Bad und die Küche.

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