Die teuerste Taschenuhr der Welt

Uhren sind bereits vor mehr als ein 200 Jahren ein Highlight für Männer ernannt worden. Neben dem Gehstock war es das luxuriöse Accessoire, das unbedingt in jede Herrenweste gehörte. Besonders interessant ist aus diesem Grund das teuerste und meist begehrte Modell der Welt anzuschauen, das zu den hochwertigsten und edelsten Taschenuhren weltweit zählt. 

Luxusuhr Patek Philippe

Eine Taschenuhr, die für 23,2 Millionen Franken in Genf verkauft wurde, ist ein genauerer Hinblick wert.

Es handelt sich bei dem Modell von Patek Philippe nicht nur um das wertvollste, sondern auch um das komplizierteste Modell überhaupt. Das luxuriöse Modell weist 24 unterschiedliche Funktionen auf, die aus 920 Einzelteilen besteht.

Die beeindruckende Uhr wiegt knapp einen Pfund und kann mit besonderen Zusatzfunktionen vor allem Herren der oberen Schicht glücklich machen. Sie bietet einen ewigen Kalender an, die Anzeigen der Mondphasen sowie auch Sternzeitangaben. Die Zeit von Sonnenauf- und Sonnenuntergang darf selbstverständlich auch nicht fehlen.

Abgesehen davon spielt die edle Ausführung auf Knopfdruck das Glockenspiel der Westminster in London ab. Der Nachthimmel über dem New Yorker Central Park kann der Nutzer zusätzlich auf der Taschenuhr bestaunen.

Die Geschichte der Taschenuhr

Im Jahr 1933 hat der Geschäftsmann Henry Graves Jr. das besondere Schmuckstück in Auftrag gegeben. Damals hatte es 15.000 Dollar gekostet.

Natürlich blieb die Uhr in Familienbesitz und zuletzt wurde sie im Jahr 1999 versteigert. Am vergangenen Dienstagabend hat sich der Besitzer der Taschenuhr gewechselt.

Die Supercomplication Taschenuhr, die aus edelstem Material erstellt wurde, konnte im Wert von 19,4 Millionen Euro an einen neuen Besitzer übergeben.

Das Schweizer Uhrhandwerk wurde von den Investoren und auch von Sammlern so wertvoll angesehen, wie ein Gemälde oder eine originale Malerei. Für eine stolze Summe von fast 20 Millionen Euro lässt sich nämlich bereits ein Gemälde von Picasso erwerben.

Der Wettkampf konnte zwischen zwei Gentleman begutachtet werden, die sich um die Taschenuhr regelrecht gestritten haben. Bei der Sotheby's Auktion haben sich um die 150 Menschen in den Saal gedrängt, um unter anderem die Taschenuhr näher begutachten zu können. 

Fünf Jahre Bauzeit der Supercomplication

Bis in die heutige Zeit bliebt die Supercomplication eine der kompliziertesten und somit auch teuersten Uhren auf der Welt. Die Manufaktur in Genf, die das erstklassige Modell erschaffen hat, konnte das Modell nach Erhalt des Auftrags natürlich nicht auf Lager anbieten. Zu dem damaligen Zeitpunkt musste die Uhr erst gebaut werden. 

Nach der Auftragserteilung mussten drei Jahre Forschung eingeplant werden, um die unterschiedlichen Anforderungen an die Uhr stillen zu können. Weitere fünf Jahre mussten mit der eigentlichen Konstruktion des Modells verbracht werden. Schließlich wurde sogar der Nachthimmel von New York in die Uhr eingegliedert, was den Geschäftsmann Packard vor Neid hätte erblassen lassen.

Leider hat der Auftraggeber die Vollendung der erstklassigen Uhr nicht mehr miterleben können. Neben dem 74 Millimeter breiten Goldgehäuse bietet die Supercomplication eine nur seltene Aufziehnotwendigkeit an. Es heißt, dass die Uhr das letzte Mal im Jahr 1969 aufgezogen wurde, was durchaus im Zeitalter der Quarzuhren mit einer endlichen Lebensdauer fast noch beeindruckender sein dürfte, als der Sternenhimmel, der in der Uhr miteingefügt wurde.

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