Futuristisch und schick – Luxusuhren von Urwerk

Der Markt der Luxusuhren ist hart umkämpft und wer sich dort behaupten möchte, muss durch ungewöhnliche Ideen auffallen. Die Genfer Manufaktur Urwerk schafft dies schon seit vielen Jahren, indem sie auf ein recht ungewöhnliches Design setzt und dieses mit den neuesten technischen Errungenschaften kombiniert.

Eine Beschreibung der verschiedenen Modelle mit den Worten „einzigartig“ und „ungewöhnlich“ sind dabei fast nicht ausreichend und der Hersteller selbst behauptet sogar, dass den verschiedenen Modellen „menschliche Züge innewohnen“. Andere Objekte sind innerhalb weniger Jahre zum Kultobjekt geworden und bei vielen Uhrensammler sehr begehrt.

Die Marke Urwerk – Avantgardistisches Design mit neuester Technik

martin frei felix baumgartner urwerk inhaberDie Manufaktur Urwerk wurde erst 1995 von den beiden Brüdern Felix und Thomas Baumgartner zusammen mit ihrem Freund und Designer Martin Frei gegründet. Die Schweizer Uhrmacher wollten ihre eigene Version von Zeit präsentieren und sich im Segment der Luxusuhren einen Namen machen – was tatsächlich auch gelungen ist.

Der Name „Urwerk“ ist natürlich kein Rechtschreibfehler, sondern eine Hommage an die sumerische Stadt: Im Jahr 4.000 vor Christus gegründet war sie zumindest Zeitweise das Zentrum Mesopotamiens und damit auch das Zentrum der ersten Astronomieforschungen und -deutungen.

Die Sumerer legten damals mit Hilfe ihrer mathematischen Kenntnissen den Ursprung für die moderne Zeitrechnung. Ihre Modelle sind vor allem bei Sammler extrem beliebt, da sie mit einer Vielzahl an ungewöhnlichen Komplikationen aufwarten können.

Futuristische Komplikationen und menschliche Züge

Luxusuhr von UrwerkEin gutes Beispiel für innovative Komplikationen ist die UR-210 Malteser Falke, die nicht nur ein extravagantes Design besitzt, sondern mit einer Weltneuheit dem Markt lanciert wurde: Eine Anzeige der Aufzugseffizienz, die sich dem Lebensrhythmus ihres Trägers anpasst und dementsprechend reagiert. Auch herkömmliche Ziffern und Zeiger sucht man bei dem Modell vergeblich, stattdessen werden die Stunden von sich drehenden Würfeln abgelesen.

Diese werden recht originell und ganz sicher überraschend von einem teleskopischen Minutenzeiger sowie von einer Hightech-Verschalung umfasst. Hinzu kommt eine Satellitenkomplikation mit der die Uhr um eine retrograde Minutenanzeige erweitert wird. Diese Zusatzfunktionen, die über die herkömmliche Zeitanzeige hinausgehen, sind enorm bei Sammlern und Luxusinteressierte beliebt.

Die Energiezufuhr ist ebenfalls wie bereits angedeutet absolut ungewöhnlich:

Die patentierte Anzeige der Aufzugseffizienz reagiert auf die Aktivität des Trägers der letzten zwei Stunden. Wurde diese Zeit auf der Couch oder im Bürostuhl verbracht, so ist der Aufzug zu gering und der Zeiger des Indikators ist im roten Bereich. War der Träger oder die Trägerin hingegen aktiv, so reicht die Energie für den Aufzug und die Anzeige ist im grünen Bereich.

Wenn Urwerk von den „menschlichen Zügen“ spricht, die ihren Uhren inne wohnen, so meinen sie genau diese Erweiterung der Uhr. Wenn eine Uhr signalisiert, dass es an Energiezufuhr mangelt, so kann man den Aufzugsregulator auf „Full“ stellen.

Der integrierte Rotor wandelt dann selbst die kleinsten Bewegungen in Energie um:

Dank einer verbauten Turbine, die an eine Schwungmasse gekoppelt wurde, funktioniert diese Technik einwandfrei. Natürlich kann bei zu starker Aufzugskraft auch die Einstellung „Reduced“ gewählt werden. In diesem Fall erzeugt eine Turbine einen bremsenden Luftwiderstand. Wer sich mit den Spielereien nicht auseinander setzen möchte, der kann das automatische Aufzugssystem auch ausschalten.

urwerk modell ur 110 pt

Künstliche Verknappung steigert den Marktwert

Viele Modelle von Urwerk werden nur in sehr geringer Stückzahl hergestellt. Das führt dazu, dass die Preise der Uhren schnell ansteigen, da die Anfrage gerade von Sammlern sehr groß ist. Die UR-210 wurde zum Beispiel nur in einer Auflage von 35 Stück produziert, von anderen Modelle wie von der UR-110 PT gibt es hingegen weltweit nur 20 Versionen.

Durch diese Knappheit sind die Uhren auch als Kapitalanlage sehr beliebt, da sie stetig im Wert steigen. Die satinierten und mikrosandgestrahlten Gehäuse aus Titan und Stahl sind besonders robust und dank des futuristischen Designs ein absoluter Hingucker.

Bewerte diesen Beitrag:
0
Der Luganer See - paradiesische Landschaften
Yubari Melone eine Delikatesse aus Japan
 

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Montag, 29. Mai 2017