Französischer Landhausstil: die ganz besondere LebensArt

französisches Landhaus

Denkt man an den französischen Landhausstil, tauchen sofort Impressionen auf von kleinen Cottages in der Normandie oder von gemütlichen Häuschen in der Bretagne; von wunderbaren Landhäusern, die sich in der Provence an endlose Lavendelfelder zu schmiegen scheinen. Oder die Gedanken wandern zu jenen einmaligen Häuser in den Bergdörfern entlang der Côte d' Azur, die den ungehinderten Blick auf das Meer präsentieren und gleichzeitig ein unvergleichlich romantisches Ambiente bieten. Um diesen Lebensstil zu genießen, brauchen Sie aber nicht unbedingt Ihren Wohnsitz zu verlegen. Stattdessen möchte Sie das Luxus-Label Laxary heute dazu verführen, in Einrichtungsmöglichkeiten zu schwelgen, die der französische Landhausstil bietet. 

Treten Sie ein in diese ganz besondere Welt und erfahren Sie dabei, warum es insbesondere in Frankreich hin und wieder vorkommt, dass einige Rohdiamanten eigentlich gar nicht geschliffen werden wollen.

Ganz zu Anfang haben wir uns die Frage gestellt, was denn den wohl französischen Landhausstil ausmacht. Welche charakteristischen Eigenschaften hat er oder wie kann man ihn definieren? Grundsätzlich zeichnet ihn der Charme des Unperfekten aus. Es ist die Symbiose von Altem und Neuem, von Rustikalem und Elegantem. Definiert man in architektonischer Hinsicht den Begriff, sind es Merkmale wie Ziegelwände oder unverputzte Hauswände, Gartentore, Geländer und Zäune aus Schmiedeeisen sowie Fensterläden in hellen Farben oder Pastelltönen.

Im Innenbereich sind es die offenen Deckenbalken oder Träger, Fliesen- und Steinfußböden sowie Fenster, die meist sogar bis zum Boden reichen. Man findet unverputzte Feldsteinwände oder solche aus Lehmputz. Je nachdem in welcher französischen Region sich ein Haus befindet -maritim, ländlich oder mediterran-, werden auch die Außenanlagen entsprechend gestaltet. Am Atlantik sind es durch hohe Hecken geschützte Gärten, die ihre Köstlichkeiten das Jahr über preisgeben. Im Süden und am Mittelmeer machen Lavendel, Zitrusfrüchte, Oliven und vieles mehr das typische Gartenflair aus.

Ihr Refugium im französischen Landhausstil

Zieht es Sie im Urlaub nach Südfrankreich, in die Berge und in die Provence, haben Sie vermutlich ein Faible für jene starken Farben und Düfte, die diese Region ausmachen. Dann sind es Nuancen wie Türkis, Lavendel, Sand, Stein, Beige oder Gelb, mit denen Sie beispielsweise Ihre Wände streichen können. Oder Sie wählen Tapeten, deren Muster genau dieses Flair transportieren. Kissen, Decken, Kerzen, Vasen und Vorhänge sind weitere Möglichkeiten, den Charakter von Südfrankreich in Ihr Zuhause zu holen. Schon der provencalische Schriftsteller Jean Giono wusste in seinem Buch „Provence" jene Atmosphäre zu beschreiben, die noch heute den typischen federleichten und unbeschwerten Landhausstil ausmacht:

Es genügt schon ein Häufchen reifer Kornähren, ein bisschen farbiger Raphia-Bast, ein Kupferkessel, ein Stück Stoff, ein Schal, das Strohgeflecht eines Stuhls, ein gewachstes Holz, ein Glas mit etwas klarem Wasser darin, eine Rose, ein Spiegel, eine Goldverzierung, ein Terrakotta-Boden, damit alles um euch herum an Fülle und Tiefe gewinnt.

Jean Giono (1895-1970)

Möchten Sie Ihr Loft in ein Synonym für den französischen Landhausstil verwandeln, bieten sich starke Möbel und Einrichtungsgegenstände an. Ausladende Sitzmöbel präsentieren sich im Wohnbereich vor Wänden, die mit floralen Tapetenmustern gestaltet wurden. Küchenschränke im Shabby-Chic glänzen als Solitäre nebeneinander. Der Essbereich lockt mit unterschiedlichen Sitzgelegenheiten, die aus einem romantischen Cottage zu stammen scheinen, während der Esstisch aus Stahl und Glas einen imposanten Kontrast dazu bietet. Der französische Landhausstil lässt sich auch auf einem kleinen Bauernhof umsetzen. Dort erschaffen oftmals schon alte Holzbalken ein gemütliches Ambiente. 

Weiß gekälkte oder in Pastellfarben gestrichene Wände verleihen zusätzlich den passenden Rahmen für die Einrichtung. Rustikale Sitzmöbel, weiche Teppiche, Tische und Anrichten aus Holz sind weitere Akzente. Ob Holzfußboden oder Terrakotta-Fliesen, bunte oder gleichfarbige Accessoires: Entscheiden Sie, was Ihnen gefällt. Lassen Sie einen filigranen Kronleuchter über dem schweren Holztisch schweben, oder nutzen Sie hauchfeine Trinkgläser mit eingeätzten Blumenmotiven als Vasen für die Lavendelblüten aus Ihrem Garten. Schaffen Sie mit einer eindrucksvollen Récamiere aus Holz mit bezaubernden Polstern einen Blickfang vor der hellen Wand.

Stilmerkmale

Sie fragen sich gerade, ob es nicht vielleicht doch unverkennbare Merkmale für den französischen Landhausstil gibt? Einerseits überzeugt der Mix aus Bequemlichkeit, feudalem Ambiente und stilvollen Accessoires. Gleichzeitig erweckt der Landhausstil mitunter den Eindruck, immer wieder auf Unvollkommenheit Wert zu legen. Denn das Sideboard muss keine hochglanzpolierte Oberfläche haben, auf der Ihr Lieblingsschmöker gerade ruht. Vielmehr präsentiert sich der Landhausstil so, als sei er viel lieber ein Rohdiamant, der dem Schliff und der Politur noch einmal entwischen konnte. Deshalb dürfen sich viele schmiedeeiserne Lüster oder Kronleuchter mit einer bezaubernden Patina zeigen. Kunstvoll verzierte Spiegel sind der Blickfang an der ansonsten ungeschmückten Wand.

Massive Holzmöbel überzeugen sowohl mit ihrer Naturfarbe als auch in den Nuancen, die Romantik, Entspanntheit und das berühmte „Laissez-faire" widerspiegeln. Schlichte weiße Teller huldigen dem edlen Silberbesteck. Schließlich gehören Tischkultur und Genuss ganz eng zur französischen Lebensart – kein Wunder also, wenn vielerorts noch zusätzliche Sessel oder Stühle zu finden sind, denn es könnten ja spontan liebe Freunde zum Essen erscheinen.

Nun lassen Sie sich nicht nur von Laxary sondern auch vom französischen Landhausstil inspirieren und verwandeln Sie Ihr Zuhause in einen Ort der Natürlichkeit und unbefangenen Lebensfreude – zwei weitere Merkmale für die französische Lust am Leben. 

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