IOTA: Die Kryptowährung für das Internet der Dinge

IOTA Erklärung

Kryptowährungen sind entstanden bzw. entstehen immer noch, um den Zahlungsverkehr zu vereinfachen und staatliche Instanzkontrollen zu dezentralisieren. Während die Weltwährungen wie Euro oder Dollar von Zentralbanken und der Regierungen gelenkt und geleitet werden, vertraut man bei Kryptowährungen auf ganz andere Regelkonzepte.

Die Kryptowährung IOTA (MIOTA) wurde 2016 eingeführt und trägt ihre Bestimmung bereits im Namen, denn IOT steht für das „Internet of Things", also das Internet der Dinge. IOTA wird abgeleitet vom kleinesten Buchstaben im griechischen Alphabet – als Hinweis auf die Möglichkeit der sogenannten „Micropayments" via „Tangle" an Stelle von Blockchains. 

IOTA soll zukünftig den Weltmarkt damit erobern, Transaktionen zwischen entsprechend in das „Internet of Things" eingebundenen Geräten zu ermöglichen. Diesen Prozess bezeichnet man landläufig auch als Kommunikation von „Machine-to-Machine" bzw. als „M2M". Damit werden Visionen Wirklichkeit, bei denen man noch davon träumte, dass der Kühlschrank eigenständig nicht nur zur Neige gegangene Milch nachbestellt, sondern diese direkt auch bezahlt. Oder dass beim Herausfahren aus dem Parkhaus das Auto selbst die entstandene Gebühr zahlt, ohne dass man als Fahrer gesondert aktiv werden muss.

Smarte Aktionen mit dem Blick für die Zukunft: IOTA

Doch wie funktioniert IOTA, um die technische Zukunft smarter werden zu lassen? Dazu gibt es derzeit mindestens zwei mögliche Antworten. Zum einen könnten sämtliche smarte Geräte und Maschinen, die einem Besitzer gehören, auf dessen „Wallet" zugreifen. 

Als Voraussetzung dafür sind allerdings weitreichende Codierungen erforderlich, um mit Hilfe mathematisch aufwendiger Verfahren das Mitlesen oder den Missbrauch der zentralen Daten durch Unbefugte zu unterbinden. Die andere Alternative, die IOTA heute schon bietet, ist die, dass sämtliche smarten Geräte über eigene „Wallets" verfügen, die je nach Bedarf vom Besitzer aus seinem zentralen Wallet gefüllt werden. 

Dieses Verfahren ist vergleichbar mit einer Banküberweisung oder einem regelmäßig ausgeführten Dauerauftrag.

IOTA geht um die Welt

Wie interessant diese neue Kryptotechnologie ist, beweist der Zuspruch aus der Weltindustrie, denn Größen wie z.B. Volkswagen und Bosch, die Stadt Taipeh und die DNB ASA, das größte Bankunternehmen Norwegens, sind bereits sehr angetan von IOTA. ElaadNL, eine niederländische Forschungsinitiative, errichtete im April 2018 im öffentlich zugänglichen Business Energy Park „Arnhems Buiten" die weltweit erste Ladestation für Elektroautos, deren Abrechnung auf IOTA basiert: 

Auf Basis der TCP/IP-Verbindung läuft das Aufladen gänzlich autonom zwischen den beiden Maschinen (Ladestation und Fahrzeug) ab. Die Zahlung wird über IOTA-Token abgewickelt, so dass ein zukünftiger Nutzer weder ein Abonnement abschließen, noch seine Kreditkarte nutzen muss.

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