Die Besonderheiten des Deutschen Impressionismus

Die Besonderheiten des Deutschen Impressionismus

Ende des 19. Jahrhunderts entstand in der Malerei der Deutsche Impressionismus, und gilt als erste moderne Kunstströmung im Land. Sie überdauerte die Jahrhundertwende und reichte etwa bis zum I. Weltkrieg, ehe sie vom Expressionismus abgelöst wurde.

Diese Umstände führten zum Deutschen Impressionismus

Staatlicherseits gefördert war zu dieser Zeit die sogenannte akademische Malerei. Bei dieser ging es um die Befolgung der Regeln, die an den Kunstakademien gelehrt wurden, und strenge Ansprüche an Technik und Ästhetik stellten.

Dem entgegen stand der Impressionismus, dessen Vertreter von München und Düsseldorf aus versuchten, die Kunstwelt zu reformieren. Der Impressionismus als Kunstrichtung war zu dieser Zeit in Frankreich bereits fest verankert, konnte sich aber nicht ins Nachbarland ausweiten, da aus politischen Gründen der Austausch unter den Künstlern weitgehend am Boden lag.

Als schließlich das Ende des Impressionismus und der Beginn des Expressionismus während der Weimarer Republik anstand, trennten sich die Wege vieler Künstler. Während Einige, wie Max Liebermann, die neue Richtung ablehnten, wurden die Werke Anderer, wie Max Beckmanns, beiden Stilrichtungen zu geordnet. Schließlich liefen Paul Eduard Cordel und Weitere zur neuen Art der Malerei über.

Die bedeutenden Künstler und Werke des Deutschen Impressionismus

Besonders bekannt wurde Lovis Corinth, der 1925 verstarb. Die Tiermalerei oblag vor allem Künstlern wie Paul Klimsch und Max Slevogt. Ebenfalls bekannt für die Malerei der Epoche sind Max Liebermann und Ernst Oppler. Erst als diese Maler anerkannte Positionen in der Gesellschaft übernahmen, wurde auch ihre Arbeit anerkannt. Liebermann wurde zum Leiter der Peußischen Akademie der Künste erhoben, und Lovis Corinth erhielt die Ernennung zum Professor.

Technik und Merkmale

Als eines der herausragenden Merkmale kann es gelten, dass mildere Farben und mehr Präzision modern wurden. Oft ist der Himmel auf Landschafts- oder Städtebildern bewölkt und regnerisch, die Straßen nass.  Knallige und grelle Farben sind out.

Bisweilen, vor allem am Ende, trug der Impressionismus Züge des Biedermeier, wie vor allem bei Crodel. Das Wesen des Impressionismus ist es, dass die Wahrnehmung des Künstlers stark sein Bild beeinflusst. So soll der Eindruck des Künstlers in dessen Werken erscheinen.

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