Formen und Farben der abstrakten Malerei

In der klassischen Moderne trat eine gegenstandslose Malweise hervor, die sich in verschiedenen Strömungen zeigte. Sie wird allgemein als abstrakte Malerei bezeichnet. Ohne dass dabei Gegenstände wiedergegeben werden, erfolgen Kompositionen von Kontrasten und Farben oder auch geometrischen Formen. Diese Kunstrichtung kam am Anfang des 20. Jahrhunderts auf und stand im krassen Gegensatz zu dem, was bisher in verschiedenen Kunstströmungen üblich war: der Bezug zu realen Objekten.

Das politische Umfeld der abstrakten Malerei

Der Beginn der abstrakten Malerei wird um 1910 gesehen. Während die abstrakte Malerei heute zur modernen Kunst gehört, war sie damals nicht nur neu, sondern gehörte auch verschiedenen Strömungen an. Deshalb kann sie auch nicht als Nachfolger oder Vorgänger einer anderen Kunstrichtung angesehen werden.

Die breite Masse des Publikums und auch viele Kritiker konnten und können sich nicht mit der abstrakten Malerei anfreunden mit der Begründung, dass dafür weder künstlerisches Geschick noch handwerkliches Können nötig seien. Gern angeführt werden dazu abstrakte Bilder, die von Schimpansen gemalt wurden.

Werke und Künstler der abstrakten Malerei

Wassily Kandinsky ist einer der bekanntesten Künstler dieser Richtung, aber auch Kasimir Malewitsch, dessen Werk, das „Schwarze Quadrat" 1915 erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurde. Das erste abstrakte Bild wird Hilma af Klint zugerechnet, die dieses 1906 malte.

Weitere bekannte Künstler, die sich dieser Richtung verschrieben, sind Gerhard Richter oder Lucy Baker. Die Amerikanerin stellt eine Vertreterin der 3. Generation der abstrakten Künstler dar, und hat Vorbilder wie Laary Poons oder Jackson Pollock. Sie ist für die Darstellung ihrer Kunst auf Plexiglas bekannt.

Techniken und Merkmale der abstrakten Malerei

Da sich die abstrakte Malerei auf den Inhalt des Bildes bezieht und nicht auf die Art der Technik, kommen hierfür quasi alle Möglichkeiten in Betracht. So die Ölmalerei oder auch Mischtechniken, Acryl und Aquarell, Gouache und vieles mehr. Wie der Künstler seine verkürzte Darstellung der Dinge auf den Untergrund bringt, ist eigentlich egal und der Vorliebe des Malers geschuldet.

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