So funktioniert der Kunsthandel online

Fast alle Bestell-und Kaufvorgänge sind heute via Internet möglich. So wundert es nicht, dass auch der Kunsthandel zum Teil online abgewickelt wird. Dabei gibt es einiges zu beachten, wenn Käufer und Verkäufer mit der Abwicklung des Deals zufrieden sein wollen. Manche der Onlineplattformen gehören zu Museen oder Galerien, und haben viel Geld im Rücken. Doch es gibt auch andere Fälle, in denen sich Galerien online gegründet haben – aus den unterschiedlichsten Gründen. Seit etwa 4 Jahren ist der Online-Kunsthandel in Bewegung geraten und wird immer erfolgreicher. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, junge Menschen an das Sammeln oder die Kunst im Allgemeinen heranzuführen. Dafür dürfen die Werke nicht zu teuer sein. 


Kunst online verkaufen

Für den Verkäufer gibt es verschiedene Optionen. Er kann sich einer Galerie bzw. einem solchen Online-Unternehmen anvertrauen, die aller paar Tage oder Wochen kleine Editionen im Netz einstellen. Doch in diesem Fall ist der persönliche Kontakt nach wie vor gegeben und auch nötig. Doch es gibt noch andere Varianten: Bei diversen Plattformen kann der Künstler sein Werk selbst einstellen und so der Öffentlichkeit zum Kauf anbieten. Er legt den Preis selbst fest und bekommt im Schnitt bis zu 70 % des Erlöses selbst. In klassischen Galerien sind es oft nur 50 %. Entsprechend der Masken vom Plattformbetreiber müssen alle Daten eingegeben werden; so zum Beispiel die Größe, Material und dergleichen. Selbst für Interpretationen der Kunst ist mitunter ein Platz eingeräumt. 

Kunst online kaufen

Der Käufer kann auf diesen Plattformen einfach „auf gut Glück“ suchen, aber er kann dies auch professioneller angehen. Mit speziellen Suchfunktionen werden ihm die Kunstwerke gezeigt, die in sein Budget oder seine Vorstellung passen, je nachdem, was er suchen lässt. Dann kann er telefonisch oder auch via Mail mit dem Künstler oder der Galerie in Verbindung zu treten. 


Die meisten Portale finanzieren sich über eine monatliche Gebühr von den angemeldeten Nutzern, aber einige auch mit einer Art Provision für zustande gekommene Geschäfte.