Ein ein-oder mehrjähriges Praktikum ein einer Restaurierungswerkstatt ist noch vor Beginn des Studiums zu absolvieren. Das kann in einem privaten Unternehmen ebenso sein wie in einem Museum. Dieses Praktikum muss zusammen mit der Hochschulreife bei der Bewerbung zum Studium vorgelegt werden. Dazu kommt, dass meistens das Bestehen einer Eignungsprüfung verlangt wird. 

Neben vergleichbaren deutschsprachigen Studien in Österreich und der Schweiz sind in Deutschland nur neun Hochschulen zugelassen, die das Studienfach Restaurierung anbieten.

Der Beruf des Restaurators im Wandel der Zeit 

Während früher oft bei Restaurierungen eine neue Malerei aufgebracht wurde, ist seit dem frühen 20. Jahrhundert ein Wandel eingetreten, bei dem es vorwiegend um die Erhaltung des Alten geht. Seither gehören naturwissenschaftliche Analysen zum Beruf und der Austausch mit anderen Fachleuten. War der Beruf früher eher künstlerisch-handwerklich zu sehen, so ist er heute vielmehr eine wissenschaftliche Disziplin. Der „Diplom-Restaurator“ ist ein umfassender Beruf, der viele Kenntnisse voraussetzt. 

Allerdings ist die Berufsbezeichnung „Restaurator“ nur in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt geschützt. Sonst kann jeder eine Werkstatt eröffnen und sich Restaurator nennen, was besonders im Bereich von Möbeln oder Sammlerobjekten wie Puppen verbreitet ist. 
Handwerksmeister können eine Zusatzausbildung absolvieren, zum „Restaurator im Handwerk“. Diese Berufsbezeichnung ist nur im Zusammenhang mit dem Handwerksberuf gültig.

Bilder wie aus der Kunstgalerie bei Kunstbilder Galerie

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