Ferrari 330 GT 2+2 - Italienische Ikone für nur 340.000 €

Wer an Sportwagen denkt, hat wohl als erstes das Logo das Cavallino rampante, das Pferd eines italienischen Autobauers vor dem geistigen Auge, das sich vor dem Hintergrund der roten Lackierung aufbäumt – Ferrari. Verständlich, ist der Autobauer trotz aller Krisen in der Vergangenheit doch eine der bekanntesten Marken für edle Sportwagen, die den Traum aller Männer darstellen, wenn auch für viele ein unerreichbarer Traum. Im Grunde genießen alle Modelle der Sportwagenschmiede Kultstatus, doch einige Fahrzeuge stechen dennoch hervor. Wie etwa der Ferrari 330 GT2+2, der ein oft gesuchter Klassiker auf dem Oldtimer Markt ist. Wer den Oldtimer kaufen möchte, sollte allerdings tief in die Tasche greifen können, auch bei der Oldtimer Versicherung.

Nur eine Motorenvariante auf dem Oldtimer Markt

Die Grundlage für den Ferrari 330 GT 2+2 stellt der Ferrari 330 dar, der 1964 zum ersten Mal vom Band des Werks im italienischen Maranello lief. Der GT 2+2 ist ein Nachfolger des beliebten Ferrari 250, wobei der ab 1963 gebaute 330 America ein Übergangsmodell darstellt, das den GT 2+2 mit dem Ferrari 250 verbindet. Der Ferrari 330 wurde in allen Ausführungen nur mit einer Motorenvariante ausgeliefert, so auch der GT 2+2 – mit einem drehfreudigen V12, der einen Hubraum von 4,0 Litern aufwies. Der Motor leistete 300 PS, eine Leistung, die nur von den Modellen der Rennsportklasse übertroffen wurde.

Beim Oldtimer Verkauf auf die Scheinwerfer achten

Der 33 GT 2+2 beeindruckt durch eine schnörkellose und klare Linie, die in Verbindung mit dem legendären Namen der Sportwagenschmiede fast als Understatement aufgefasst werden kann. Zum Ferrari 250 und dem 330 America hat der 330 GT einige markante optische Unterschiede, an denen der Klassikerfan den 330 GT erkennen kann, wenn er den Oldtimer kaufen möchte.

Ins Auge fallen als erstes der breitere Kühlergrill sowie die längere Bug- und Heckpartie. Noch auffälliger sind allerdings die markanten Doppelscheinwerfer, die zumindest in der Serie I des 330 GT2+2 vorhanden waren. Diese Doppelscheinwerfer waren allerdings nicht unumstritten und wurden bereits im Herbst 1965, als die Serie II vom Band lief, durch Einzelscheinwerfer ersetzt. Doch zurück zur Serie I des 330 GT 2+2.

Neuerungen am 330 GT 2+2

Auch technisch verfügte der 330 GT2+2 über einige Neuerungen, welche das Fahren deutlich angenehmer machten. So ermöglichten die neuen Koni-Stoßdämpfer eine deutlich verbesserte Performance. Zudem wurde der um 50 mm gestreckte Radstand mit Wohlwollen aufgenommen. Vor allem bei der viersitzigen Ausführung des 330 GT2+2, da die Insassen im Font nun mehr Beinfreiheit genossen. 

Wer nun über die Verbindung der Begriffe „Viersitzer" und „Ferrari" stutzt, tut dies zu Recht. Doch Viersitzer von Ferrari sind gar nicht so selten wie man meint. Und sie sind auch sehr beliebt.


Vom Ferrari 330 GT2+2 liefen insgesamt 628 Fahrzeuge vom Band, so dass die Chancen heute noch vergleichsweise gut stehen, dass ein Exemplar auf dem Oldtimer Markt zu finden ist. Dennoch muss, wer den Oldtimer kaufen möchte, einiges investiert werden, denn beim Oldtimer Verkauf sind Ferrari traditionell recht preis-intensiv.

Ein Preis von 340.000 Euro für ein gut erhaltenes Exemplar ist beim Verkauf auf dem Markt nicht selten. Doch die Wertsteigerungen sind auf dem Oldtimer Markt bei Ferrari sehr gut. Wer ein gutes Angebot entdeckt, sollte beim Verkauf zuschlagen und als Wertanlage den Oldtimer kaufen.

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