Neueste Technologien - the Empty Car Convoy

Hollywood macht es mit den berühmten Science-Fiction-Filmen vor: Dort schweben in vielen Ebenen die Fahrzeuge durch die Luft. Ferngesteuert. Der Protagonist lehnt sich zurück und genießt die Aussicht, macht ein Nickerchen oder überlegt, welches Abenteuer er in der futuristischen Welt als nächstes erleben wird. Das alles klingt nach Zukunftsvisionen, die wir vermutlich in unserem Leben nicht mehr nachstellen können. Doch was wäre, wenn bereits jetzt die Uhr für das „Auto-nome“ tickte?

Schließlich sind weder die technologiebegeisterten Forscher untätig, noch drehen die Autohersteller Däumchen, wenn es um ihre neuesten Konzeptideen geht. Bereits jetzt geht man davon aus, dass hochautomatisiertes Fahren durchaus schon im Jahr 2020 und eine Autobahnfahrt ohne menschliche Kontrolle im Jahr 2025 möglich sein könnte.

The Empty Car Convoy vom Autohersteller Hyundai

hyundai auto pilotEindrucksvoll verdeutlicht der Autohersteller Hyundai, dass bereits jetzt mit dem Konzept der „Smart Technology“ die Autofahrt ganz ohne Fahrer durchführbar ist. Dazu stattete man für „The Empty Car Convoy“ sechs Fahrzeuge mit Kamerasystemen sowie der Genesis 2015-Version aus, die Features enthält wie ASCC (Lenkautomatik), AEB (Notbremssystem) und LKAS (Spurassistent). Auf der firmeneigenen kalifornischen Teststrecke bestiegen Stuntmen die Fahrzeuge und starteten das Experiment. Zeitgleich wies man sie an, die neuen Systeme einzuschalten, so dass die Fahrzeuge nunmehr buchstäblich auf „Autopilot“ fuhren.

Fahren Sie doch „Auto-nom"

Parallel näherte sich ein Truck den Testwagen, die allesamt mit Schiebedach ausgestattet waren. Nun verließen die Stuntgirls und Stuntmen durch die Dachöffnung ihre Fahrzeuge, die unbeirrt in zügigem Tempo weiterfuhren, und sprangen auf den Truck. Der letzte Testfahrer jedoch verblieb in seinem Wagen und setzte – um den atemberaubenden Effekt noch zu toppen – vor der sich nähernden Kurve eine Augenbinde auf. Dann kreuzte er demonstrativ seine Arme vor der Brust und harrte der Dinge, die da kommen würden. Doch die Technologie bewies auch in der Kurve eindrucksvoll ihre Möglichkeiten, denn der Spurassistent hielt alle Fahrzeuge in einer Linie.

Ein seltsamer Anblick: Das Lenkrad drehte sich wie von Geisterhand bewegt. Und plötzlich folgte der Höhepunkt der Testfahrt: der Bremstest. Der vorausfahrende Truck bremste.

Man sah den Stuntman in seinem Wagen – immer noch mit vor der Brust gekreuzten Armen und mit Augenbinde. Man zuckte innerlich schon zusammen. Sah die Bremslichter und hörte das Quietschen der Reifen auf dem Asphalt. – Doch auch der Bremsassistent leistete beste Arbeit und das großartige Experiment konnte als „gelungen“ in der Historie des Autoherstellers verbucht werden.

Forschungseinrichtungen in Deutschland - Ein Blick in die Zukunft

Immer mehr Forschungseinrichtungen in Deutschland arbeiten an und mit autonomen Testwagen. Bei Audi rasen sie bereits über die Rennstrecken und Volvo arbeitet an neuen Sicherheitssystemen, um zukünftig Verkehrsunfälle zu reduzieren bzw. ganz zu eliminieren. BMW und der Reifenhersteller Continental beschäftigen sich mit Kooperationskonzepten. Die Firma Daimler entwickelt den „Intelligent Drive“, mit dem die Wagen bereits selbständig anfahren, ausweichen und bremsen können.

Weitere Features wie Radar, 360-Grad-Kameras, Fußgängererkennung oder Totwinkelwarner werden vermutlich – neben Notbrems-, Abstand- und Spurhalteassistenten zu Standardausstattungen werden. Darüber hinaus könnte das Internet weitere Möglichkeiten mit einer digitaler Vernetzung bieten, indem die Fahrzeuge über Leitsysteme miteinander verbunden sind und endlich Staus und andere Verkehrsprobleme der Vergangenheit angehören.

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