The Ghan – Edles Ambiente in rustikaler Outback-Umgebung

Immer schon faszinierten legendäre Züge jene Reisenden, die einen Sinn für das Außergewöhnliche haben und Wert auf Luxus, Komfort und ungewöhnliche Ausblicke legen. Zu diesen Zügen zählen der Orient Express ebenso wie der südafrikanische Zug „Pride of Africa“. Doch auch auf dem fünften Kontinent gibt es für Liebhaber der beschaulichen Luxusreise ein Highlight der Extraklasse.

The Ghan ist die bekannteste Zuglegende Australiens. Er durchquert den imposanten Kontinent von Süden nach Norden auf einer Strecke von etwa 3.000 Kilometern. Dabei fasziniert er seine Gäste während der drei Nächte und vier Tage dauernden Reise mit Ausblicken auf vorbeiziehende Ortschaften und mit jenem beeindruckenden Naturerlebnis, das weltweit die Menschen als fast schon mysteriöses „Outback“ in seinen Bann zieht.

Eine ganz besondere Luxusreise durch Australien: The Ghan

kaenguru australienDas, was man ganz normal mit Fakten wie transkontinentalem Fernverkehrszug beschreibt, ist natürlich viel, viel mehr. Es ist wahrlich eine Reminiszenz an längst vergangene Zeiten. „The Ghan“ – als Abkürzung für „The Afghan“ – erinnert an jene Männer aus dem damaligen Britisch-Indien, die nach Australien kamen und mit ihren Kamelkarawanen den Gütertransport im Zentrum des Landes sicherstellten.

Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der Erschließung des Outbacks und zunächst mit der Transaustralischen Telegrafenleitung um 1870. Etwa acht Jahre später legte man von Port Augusta im Süden die erste Kapspur bis Marree und – um 1929 – bis nach Alice Springs. Heute verbindet The Ghan Adelaide im Süden mit Darwin im Norden und durchquert dabei 22,5 Breitengrade und gleich vier Klimazogen.

Mit der heutigen Fahrtroute von knapp 3.000 Kilometern zählt diese zu den längsten der Welt.

Wenn pure Natur auf Luxus trifft: The Ghan, Australien

Heute ist The Ghan immer noch eine imposante Erscheinung. Er wird von zwei Diesellokomotiven gezogen, von denen eine als Ersatzlokomotive fungiert, falls die andere einmal ausfällt. Schließlich sind die Entfernungen im Zentrum von Australien viel zu groß, als dass man im Zweifelsfall eine neue Lokomotive herbeiholen könnte.

In der Regel hat The Ghan eine Länge von knapp mehr als 400 Metern als Doppelzug bringt er es durchschnittlich sogar bis auf stattliche 774 Meter.

Normalerweise setzt sich der Luxuszug The Ghan aus folgenden Wagen zusammen:

In der Luxusklasse gibt es einen Reisezugwagen der Kategorie Platinum. Hier haben die Abteile die doppelte Größe, die Doppelbetten sind nebeneinander angeordnet und die Gäste werden mit gehobenem Service verwöhnt. Zusätzlich können in dieser Kategorie Salonwagen privat angemietet werden, die man an den Zug ankoppelt.

In der Ersten Klasse gibt es fünf Schlafwagen mit dem Prädikat „Gold Service“. Sie bieten Einzel- und Zweibettabteile, einen Speisewagen und einen Salonwagen. In der Zweiten Klasse nutzen Gäste einen Reisezugwagen („Red Kangaroo“), einen Großraumwagen mit Sitzgelegenheiten, einen Schlafwagen und einen Buffetwagen. Im Servicebereich schließen sich der Generatorwagen, der Gepäckwagen und ein Schlafwagen für das Personal an.

The GhanBei dieser Eisenbahnfahrt der Superlative werden die Gäste, insbesondere in der Luxuskategorie, mit feinster Ausstattung und köstlichen Leckereien verwöhnt. Das ultimativ private Luxuserlebnis bieten die Privatwagen, etwa die Chairman´s Carriage oder die Sir John Forrest Carriage. Hier finden je acht bzw. sechs Personen ihren komfortablen Luxus.

Privatsphäre schenken separate Küche und Essbereich, und Gäste, die sich stattdessen von den lukullischen Gaumenschmeichlern der Küchenchefs an Bord verwöhnen lassen möchten, speisen im edlen Platinum Restaurant. Und wer später Lust auf „The Great Outdoors“ hat, nutzt die Haltepunkte auf der Strecke, um sich den geplanten Ausflügen anzuschließen oder bei wirklich exklusiven „Off Train Excursions“ das australische Outback aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten und zu genießen.

Dazu gehören etwa die „Desert-Park“-Touren bei Alice Springs oder der Blick in die Schluchten des Katherine Rivers. Helikopterrundflüge sind dabei ebenso möglich, wie ein Ausritt oder ein ausgedehnter Spaziergang.

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Montag, 24. Juli 2017


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