Rolex Daytona: Sportlich elegant

Die „Rolex Daytona" ist das wohl bekannsteste Rolex-Modell der Welt und ist bei Sammlern und Luxusuhr-Liebhabern ein heiß begehrtes Stück Uhrengeschichte. Anfang der 1960er Jahre präsentierte „Rolex" die Daytona als offiziellen Zeitmesser für den Rennsport. Anders als bei den Modellen, die man heutzutage auf dem Markt ergattern kann, stand ihr Name damals noch nicht auf dem Ziffernblatt. Schon zehn Jahre zuvor hatte „Rolex" damit begonnen vergleichbare Chronometer auf den Markt zu bringen, deren Ziffernblatt von der schlichten Bezeichnung „Chronograph" verziert wurde.


Rolex Daytona: Eine Uhr wird zur Legende​

Diese so genannten „Pre-Daytonas" waren mit einer jährlichen Stückzahl von 500 Exemplaren und einem durchschnittlichen Preis von rund 200 Dollar noch alles andere als Verkaufsschlager. Heutzutage sind diese Modelle so selten wie begehrt und stellen den Inbegriff des Sammlerstückes dar.

Der Durchbruch der „Daytona"-Modellreihe gelang „Rolex" erst mit der Markteinführung der „Cosmograph Daytona". Diese Bezeichnung wurde der Uhr erst kurz nach der Markteinführung der Uhrenlinie verliehen, um werbewirksam die Verbindung des Zeitmessers mit dem berühmten Autorennen zu verdeutlichen. „Rolex" fungierte immerhin als offizieller Zeitnehmer bei den legendären Geschwindigkeitsrennen am Strand von Daytona in Florida.


Angefangen hat der Mythos der „Rolex Daytona" mit dem britischen Rennfahrer ‚Sir Malcom Campbell'. Als einer der erfolgreichsten seiner Zeit verbesserte er in seinem "Bluebird" ständig seine eigenen Weltrekordzeiten und glänzte in den 1930er Jahren mit einer neuen „Rolex" an seinem Handgelenk. Campbell war vor allem von der Robustheit der Uhr überzeugt worden, was er in einem legendären Telegramm Mitte der 1930er Jahre nach eines seiner Rennen an „Rolex" verdeutlichte.

Als der bekannte Filmstar und Rennfahrer "Paul Newman" dann Mitte der 1960er Jahre häufig in der Öffentlichkeit mit einem leicht veränderten Modell der „Daytona" mit dem Namen „Paul-Newman-Ziffernblatt" zu sehen war, erreichte die Uhr endgültig den Kultstatus. Heute noch werden aus dem damaligen Privatbesitz Newmans „Daytona-Cosmographen" zu rekordverdächtigen Preisen versteigert und gelten als eine der teuersten Versteigerungsobjekte in Sachen Luxusuhren. 


Ein neues aufregendes Modell​ "Rolex Daytona"


2016 präsentierte „Rolex" die lang ersehnte neue Version der „Daytona". Sie erstrahlte durch die Verwendung von „Cerachrom", einem patentierten Keramik-Inlay. „Rolex" hatte es sich mittlerweile zur Tradition gemacht seine klassischen Uhrenlinien zu überarbeiten und neu zu vermarkten. Die „Oyster Perpetual Cosmograph Dayton" wie sie mit vollem Namen heißt ist heutzutage der absolute Maßstab für Sport-Chronographen. 


Kurz nach der Präsentation des überarbeiteten Klassikers auf der Uhrenmesse Baseworld 2016 war die Nachfrage so groß, dass alle Modelle innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren. Wer genug Glück hatte dieses begehrte Modell schon bei Verkaufsstart erhalten zu haben, konnte es ohne Probleme mit einem Aufpreis von zehntausend Euro oder mehr weiterverkaufen. 

Vorsicht beim Kauf einer Rolex Daytona!


 Wer plant, sein Geld in eine „Rolex Daytona" zu investieren, ist gut damit beraten, vor dem Kauf einige Dinge mit größter Sorgfalt zu beachten. Häufig wird z.B. die normale Standardversion der „Daytona" als eine „Paul Newman" vertickt. Experten schätzen sogar, dass heutzutage mehr gefälschte als echte „Paul-Newman-Zifferblätter" in der ganzen Welt kursieren. 


Uhren die als vollständige Exemplare gekauft werden, sind zudem häufig nicht original und bestehen aus Einzelteilen verschiedener Uhren, die dann als ‚Mariage' zusammengesetzt werden. Aufpassen sollte man auch beim Großserienwerk. „Rolex" hat das Uhrwerk überarbeitet, eine Stoßsicherung eingebaut und das ganze in einem Gold- oder Stahlgehäuse aufgezogen. Fälschungen sind schon für ein paar hundert Euro erhältlich. Ein Kauf bei bekannten Auktionshäusern oder Händler ist daher ratsam.

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