Trüffel: Der teuerste Pilz der Welt - Welt der Wunder

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Im Spätherbst gehen Hunde der italienischen Hunderasse Lagotto im Norden des südeuropäischen Landes nicht etwa auf die Jagd nach Hasen oder Fasanen, die in großer Zahl in dieser Jahreszeit zu sehen sind, sondern sie spüren tatsächlich weiße Trüffel auf und zwar nicht irgendwelche, sondern die teuersten Pilze weltweit.

Der teuerste Pilz der Welt

Diesen Tieren wurde im Lauf der Zeit der Jagdtrieb für das Wild regelrecht abtrainiert, so dass ihnen die Hasen und andere im Freien lebenden Wildtieren gleichgültig geworden sind. Die Pilzsuche unterliegt heute keinen Zufälligkeiten mehr, man braucht für die Trüffelsuche nicht nur einen zuverlässigen Lagotto Hund, sondern auch eine Lizenz zur Trüffelsuche. Nur wenigen Deutschen ist es bisher gelungen, an solch eine Lizenz zu gelangen. Denn normalerweise sind es die Italiener selbst, die sich um die Jagd nach den teuersten Pilzen kümmern.

Ein Kilo Trüffel ist etwa 300 Euro wert

Alles hat seinen Preis. Das gilt nicht nur für die Trüffel, sondern auch für die Trüffelhunde. Ein Lagotto ist heute in etwa so viel Wert wie ein Kleinwagen, allerdings wird es schwer sein, solch ein Tier zu bekommen. Denn wer verkauft schon solch ein Juwel, dass Luxus Pilze erschnüffel und aus der Erde holt. Für ein Kilogramm der weltweit teuersten Pilze muss man heute schon etwa bis zu 3000 Euro hinlegen, wenn man sich die allerbeste Sorte sichern möchten.

Wenn Sie neugierig sind und wissen wollen, wo genau die Trüffel gefunden werden, orientieren Sie sich einfach am Ufer des norditalienischen Flusses Esino bis Sie die Grotten di Frasassi erreicht haben. Hier sollten Sie unbedingt einmal einen Blick in die etwa 200 Meter hohe und etwa 165 Meter lange Höhe werfen. Auch ein Besuch der nahe gelegenen Abtei San Vittore aus dem 11. Jahrhundert lohnt sich. 

Wie die Hunde gelernt haben die Trüffel aufzuspüren

Der Lagotto Hund kann natürlich nicht von Null auf Hundert lernen, die teuersten Pilze aufzuspüren. Es wird ihm antrainiert, obwohl sich das Tier die Trüffel überhaupt nicht mag. Wenn der Hund aber einen solchen Pilz ortet und ausgräbt, bekommt er eben sein Lieblingsfutter als Belohnung und selbstverständlich als Motivation. Damit der Geruch der Trüffel sich bei den Tieren festsetzt, bekommen die Hunde schon im Welpenalter alte Trüffel unter ihr Fressen gemischt.

Beim Geruch der Pilze im Wald denken sie dann sofort ans Fressen und beginnen zu graben bis der Hundebesitzer diesem Treiben durch Rufen Einhalt gebietet, um die Trüffel durch die Krallen der Tiere nicht zu beschädigen.

Fazit

Dank eines antrainierten tierischen Instinktes haben wir heute die Möglichkeit, die teuersten Trüffel auf diesem Erdball zu sichern und zu genießen.

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