Berliner Uhrmacher überfallen und ausgeraubt RBB Rundfunk Berlin Brandenburg

Berliner Uhrmacher überfallen und ausgeraubt
Seit langem ist Fritz Bischoff Fachmann für alte mechanische Uhren aller Art. Er repariert und verkauft sie in der Pestalozzistraße 54 in Berlin-Charlottenburg.
Am 26. April gegen 18.00 Uhr stürmen zwei Maskierte in den Laden. Sie tragen blaue Overalls, blaue Basecaps, Sonnenbrillen und schneeweiße Vollbärte. Einer der Räuber hält dem Uhrmachermeister eine Pistole an den Kopf, drängt ihn in den hinteren Teil des Ladens und zwingt ihn, den Tresor zu öffnen. Mit arabischem Akzent werden Kommandos gegeben.

Die beiden Männer packen Taschen- und Armbanduhren ein, viele Rolex-Modelle - insgesamt an die 200 Stück: 200.000 Euro Beute machen die Männer. Dann fliehen sie in einem schwarzen Mercedes. Der Wagen fällt drei Tage später der Polizei auf: an der A 111, nahe der Ausfahrt Seidelstraße, wo er ohne Benzin liegen geblieben ist. Der Fahrer wird verhaftet. Er schweigt bis heute -- auch, was seinen Komplizen betrifft.

Sind seit dem 26. April irgendwo teure Uhren zum Kauf angeboten worden? Wie
diese LeCoultre "Futurematic", 14-Karat-Goldgehäuse mit schwarzem Zifferblatt;
dieser Universal Chronograph "Compax";
diese Vacheron Constantin aus Weiß- und Rotgold aus den 40er Jahren;
diese Rolex "AirKing" Automatik mit 14-Karat-Goldgehäuse den 70iger Jahren;
diese Taschenuhr mit Goldgehäuse und Spielwerk aus dem Jahre 1820; auf der Rückseite trägt sie die Gravur "Werknr. 12639"

Gibt es weitere Zeugen, die den Raubüberfall am 26. April beobachtet haben?
Wer weiß etwas über den zweiten Räuber?
Wer kann Informationen über den Verbleib der Beute geben?

Hinweise bitte an die Polizei Berlin 030 4664 4664, oder an jede andere Polizeidienststelle!

Für die Wiederbeschaffung der Uhren ist außerdem eine hohe Belohnung ausgesetzt. Hinweise in diesem Zusammenhang nimmt der Berliner Rechtsanwalt Michael Nuschke unter der 030 89 38 29 20 entgegen.