Die Anfänge von Burberry

Das Label Burberry wurde im Jahre 1856 vom gleichnamigen britischen Gründer Thomas Burberry ins Leben gerufen. Der Textilkaufmann gründete damals in Basingstoke, Hampshire, sein erstes Textilgeschäft. 1880 führte Burberry den sogenannten Gabardine-Stoff ein, der acht Jahre später sogar patentiert wurde. Dabei handelt es sich um einen Baumwollstoff, der nicht nur wasserdicht und atmungsaktiv ist, sondern auch sehr robust und vor dem Weben imprägniert wird. Mit der Entwicklung dieses Stoffes stieg Burberry in den internationalen Großhandel ein. Im Jahre 1910 wurde in der Modehauptstadt Paris ein Store eröffnet, im Jahre 1920 wurde Burberry bereits an der Londoner Börse notiert.

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Der Durchbruch des Labels Burberry

Weltweite Berühmtheit erlangte Burberry mit der Entwicklung des Trenchcoats, der zuerst als Offiziersbekleidung und später sogar bei Antarktis-Expeditionen eingesetzt wurde. Als Burberry-Trenchcoats später auch in Hollywood-Filmen wie „Frühstück bei Tiffany“ und „Der rosarote Panther“ auftauchten, stieg Burberry in den 1960er Jahren endgültig in den Modeolymp auf. Burberry wurde im Jahre 1955 sogar königlich britischer Hoflieferant von Königin Elisabeth II. und seit dem Jahre 1989 beliefert es auch den Prince of Wales.

Die Kennzeichen von Burberry

Das Logo von Burberry, das aus dem Jahre 1901 stammt, ist ein mittelalterlicher Ritter in Turnierrüstung, der auf einem sich aufbäumenden Pferd sitzt und eine Lanzenflagge mit der Aufschrift „Prorsum“ trägt. Dieser lateinische Begriff bedeutet übersetzt „Vorwärts“ und bezieht sich auf die innovativen Stoffe und Schnitte von Burberry.

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Weltweit unverwechselbares Burberry-Muster bereits seit 1924

Doch die eine Sache, die Burberry wirklich unverwechselbar macht, ist das weltberühmte Burberry-Muster. Der Burberry Check, der auch als Haymarket Check bezeichnet wird, wurde erstmals im Jahre 1924 als Futterstoff verwendet. Zu diesem ersten Burberry-Muster kamen im Laufe der Zeit verschiedene Variationen, die unter den Namen „Nova Check“, „Mega Check“ und „House Check“ bekannt sind.

Die Zukunft von Burberry

Nachdem der exklusive Ruf von Burberry im Laufe der 1980er und frühen 1990er Jahre etwas gelitten hatte, wurde durch die Direktorin Rose Marie Bravo die Marke im Jahre 1997 im Luxus-Segment wieder salonfähig gemacht. Ein Jahr später wurde der berühmte Karo-Futterstoff für neue Designs nach außen gedreht, so dass das Label ein wahres Comeback erlebte. Im Jahre 2001 wurde der Creative Director David Bailey an Bord geholt, der dem Label nochmals ein komplettes Make-Over verpasste.

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