Verbotene Kunst zu jeder Zeit

Fast jede Epoche hat ihre dunklen Flecken – auch was die Missachtung der künstlerischen Freiheit anbelangt. So gibt es durchaus auch aktuell solche Verbote, oder zumindest Anflüge davon. Zwar ohne gültige Rechtsgrundlage, so aber nicht minder vehement durchgesetzt wurden zum Beispiel Verbote in Russland, die vor ca. 10 Jahren dazu führten, dass diverse Werke nicht gezeigt werden durften.

Schließlich gab es eine Ausstellung mit Werken „Verbotener Kunst 2006“ in Moskau, bei der diese Werke gezeigt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. „Christen“ hatten zum Beispiel dagegen geklagt, dass Micky Maus als Christus dargestellt worden war. 

 

Verbotene Kunst in der DDR

Zwar stand auf dem Papier in der Verfassung der DDR noch „Die Kunst, die Wissenschaft und die Lehre sind frei“, doch dies wurde, entsprechend der täglichen Praxis, 1968 auch im Gesetzestext geändert in „sozialistische Kultur“. Tatsächlich wurde die Kunst den Vorgaben der Partei SED unterworfen. So wurden Kunstformen verboten, die Kritik an der herrschenden Ordnung ausdrückten.

Außerdem wurden Filme verboten, wie „Die Glatzkopfbande“, „Der Frühling braucht Zeit“ oder „Spur der Steine“, der zwar zunächst uraufgeführt und drei Tage im Kino ausgestrahlt wurde, dann aber verboten war. Ähnlich war es in der Malerei. Nach der Wende initiierte Werner Schmidt, früherer Leiter des Kupferstichkabinetts in Dresden, eine Ausstellung mit „Verbotener Kunst“, die er dort über Jahre zusammengetragen hatte. Zusammen mit anderen Kunstgegenständen umfasste die Ausstellung 330 Zeichnungen und Co.

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Bilder wie aus der Kunstgalerie bei Kunstbilder Galerie

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