Flughafen Düsseldorf: Ankunft und Abflug


Düsseldorf ist nicht nur ein bedeutender Messe- und Universitätsstandort, sondern – zusammen mit Berlin, Hamburg und München -, auch eines der wichtigsten Wirtschaftszentren Deutschlands. Hier entstehen und passieren Warenströme, die unter anderem durch zwei Häfen geleitet und verschifft werden. Doch auch der Flughafen trägt seinen Teil dazu bei, die Metropolregion Rhein-Ruhr mit ihren rund 10 Millionen Einwohnern verkehrstechnisch zu erschließen …
Zudem spielen hier, in der Landeshauptstadt Düsseldorf, aber auch der Individualverkehr und das Schienennetz der Bahn mit ihren ICE-Fernbahnhöfen eine ganz bedeutende Rolle. Tatsächlich gilt die Mode- und Messemetropole als eine Stadt, deren Verkehrsinfrastruktur top ist:

Viele Wege führen zum Flughafen Düsseldorf!

„In einer knappen Stunde sind von hier aus wichtige Metropolen wie Paris, London oder Zürich zu erreichen“, bestätigt auch die Verwaltung die Bedeutung des Flughafens für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf. Ein Areal, das bei Fans schlicht DUS (für Düsseldorf Airport) abgekürzt wird.
Von hier aus sind es gerade einmal 10 Minuten bis in die City mit ihren Shopping und Flaniermeilen, so dass eine Anreise per Flieger auch für Touristen und Tagesgäste durchaus interessant ist. Eröffnet wurde die Anlage am 19. April 1927 und liegt im Norden Düsseldorfs, nahe der Messe. Eine Lage, die als Dreh- und Angelpunkt für die Rheinmetropole nahezu ideal ist. Ein Areal, das als der drittgrößte Flughafen Deutschlands gilt und als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Nordrhein-Westfalen unverzichtbar ist.



Von Düsseldorf aus in aller Herren Länder fliegen

Tatsächlich können, via Düsseldorf Airport, mit 80 Airlines 180 Flugziele (!) weltweit erreicht werden. Unter anderem startet die polnische Airline Eurolot ab dem Winter von Düsseldorf aus zweimal täglich nach Warschau. Eine Stadt, die nicht nur ein reiches Kulturleben besitzt, sondern auch für ihr Nachtleben berühmt ist. Wie geschaffen also für den Düsseldorfer, der von den Amüsier- und Ausgehmöglichkeiten seiner Heimatstadt ja reichlich verwöhnt ist. 
Ebenso besteht ab Düsseldorf jederzeit die Möglichkeit, den Atlantik zu überqueren und entspannte Tage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu verbringen. Denn Airberlin fliegt ab Düsseldorf 10 x wöchentlich nach New York, 7 x nach Miami, 4 x nach Los Angeles und 3 x nach Fort Myers. Hier kommen also auch Fernreisende und Amerikafans voll auf ihre Kosten …

Erlebnis Airport Düsseldorf

Unter dem Motto „Airlebnis Flughafen Düsseldorf“ lädt die Flughafen Düsseldorf GmbH zudem in die angesagten Bars, Shops und Restaurants, für die DUS berühmt ist: „Der Düsseldorf Airport bietet Ihnen an 365 Tagen im Jahr eine bunte Erlebniswelt voller Verlockungen“, wirbt ein Sprecher für einen Abstecher in die Einkaufs- und Konsumtempel des Flughafens, die täglich geöffnet sind. Hier kann man(n) – bzw. Frau -, also auch einmal ohne zu verreisen einen ganz besonderen Tag verleben, bummeln oder shoppen gehen und zwischendurch bei einen frischen Snack oder - falls gewünscht - einem mehrgängigen Menü neue Kraft tanken.


Innovatives Parksystem: Parken am Düsseldorfer Flughafen

Kräfte sparen können auch jene, die ihren Pkw am Flughafen parken. Denn „Premium PLUS-Parken“ lautet hier, am Airport Düsseldorf, die Devise: „Vor dem Abflug fahren Sie Ihren Wagen in eine der futuristischen Übergabeboxen“, erklärt die Flughafen GmbH, was damit gemeint ist. Dort wird der Wagen - und das binnen wenigen Sekunden – dann rundum per Laserscan vermessen.


Eingecheckt wird danach an einer hochmodernen Terminalsäule direkt an der Übergabestation. Von da an übernimmt ein fahrerloses Transportsystem und parkt den Wagen vollautomatisch ein. Bequemer geht es nicht mehr, wobei das System zeitsparend und faszinierend (fast wie in einem Science-Fiction-Film) zugleich ist. Angst um seinen „Liebling“ braucht dabei niemand zu haben. Denn „während der Parkzeit ist Ihr Fahrzeug selbstverständlich versichert“, beruhigt der Airport und zeigt sich damit überzeugt von seinem innovativen System.

Beeindruckende Statistiken über den Flughafen Düsseldorf

Überzeugend sind auch die Fakten und Zahlen rund um den Düsseldorfer Flughafen. Denn hier verzeichneten die Verantwortlichen allein im Jahr 2013 21,2 Millionen Passagiere, wurden 211.000 Starts und Landungen abgewickelt und, im Tagesdurchschnitt, 58.000 Fluggäste bedient. Dabei agiert man nach dem Motto „global verbunden, regional vernetzt“ und zeigt sich auch in Sachen An- und Abreise durchaus versiert.


So verfügt der Airport Düsseldorf nicht allein über einen direkten Autobahnanschluss an die A 44, sondern erweist sich auch in Sachen öffentlicher Personennahverkehr mehr als besucherfreundlich. Denn DUS kann auch per Bus, S-Bahn sowie über den Fernverkehr der Deutschen Bahn problemlos erreicht werden: „Taxen und Mietwagenzentralen ergänzen das ohnehin gute Angebot“, erklären Verwaltung und Flughafen GmbH.

Gedenken und Gebete

Leider hat man hier, am Düsseldorfer Airport, auch schon düstere Tage erlebt, hatte 1996 eine Brandkatastrophe für bundesweites Aufsehen und Entsetzen gesorgt. Seinerzeit war bei Schweißarbeiten an einer Dehnungsfuge oberhalb eines Blumenladens eine Zwischendecke in Brand geraten und fanden 17 Menschen den Tod … eine Tragödie, die unvergessen bleibt. Nun jedoch blickt DUS mit Zuversicht in die Zukunft und zeigt sich so weltoffen wie der Düsseldorfer und Rheinländer selbst. Eine Weltoffenheit und Gastlichkeit, die in einem Gebetsraum für muslimische Passagiere im Flugsteig C gipfelt.


Schließlich ist der Düsseldorfer Airport ein wichtiges Tor nach Nahost, starten hier zahlreiche Fluggesellschaften wie Turkish Airlines, Emirates, Air Berlin oder Etihad in die Türkei, nach Nordafrika, in die Golfstaaten oder andere Metropolen der arabischen Welt.


Alleine aus den Golfstaaten besuchten vergangenes Jahr über 63.000 Gäste die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Mit steigender Tendenz: „Wir freuen uns über die stetig wachsende Zahl an muslimischen Fluggästen und sind stolz, ihnen ein adäquates Angebot machen zu können“, bestätigt Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kreis der Düsseldorfer Muslime (KDDM) sowie der Türkischen Gemeinde Düsseldorf (TGDus).


Ein Projekt, das Mut macht und sicherlich auch für andere Städte als Vorbild dienen könnte!