Leben in Düsseldorf: Wohnen, Arbeit und Freizeit

Eigentlich wollen sie doch gar nicht mehr weg. Die Touristen oder jene, die geschäftlich in der Modestadt und Messemetropole weilten. Denn viele spielen mit dem Gedanken, einfach zu bleiben. Wir helfen bei der Suche nach dem passenden Viertel in Düsseldorf. Tatsächlich finden sich in Düsseldorf zahlreiche angesagte und aufstrebende Wohnviertel. Mit Straßen und Häuserzeilen, die die Herzen der Mieter und Immobilien-Käufer höher schlagen lassen. Etwa in Pempelfort, einem Stadtteil, der mit (s) einer historischen Bebauung glänzt und heute bei Kleinbetrieben und Kulturschaffenden, aber auch bei jungen Leuten äußerst beliebt ist.

Richtig leben: Wo liegen Düsseldorfs angesagte Viertel?

Nur ein beliebtes Quartier von vielen. Denn als blühende Großstadt mit knapp 600.000 Einwohnern besitzt Düsseldorf zehn Stadtbezirke mit insgesamt 50 (!) Stadtteilen. Dabei tragen die Bezirke keine eigenen Namen, sondern sind lediglich nummeriert, wobei Pempelfort dann, zusammen mit der Altstadt und Derendorf, zum ersten Bezirk gezählt wird. Dabei befindet sich vor allem Derendorf, als unmittelbarer Nachbar Pempelforts, derzeit im Wandel. Denn der Stadtteil, der früher vor allem für seine industriellen Ansiedlungen bekannt war, gewinnt längst auch als Wohnstadt an Bedeutung. 


Auch Rathaus und Verwaltung sehen hier intakte bürgerliche Wohnviertel und eine Nähe zur Stadtmitte, die Derendorf so attraktiv machen: „Eine interessante junge Kneipenlandschaft und gute Einkaufsmöglichkeiten gehören zu den weiteren Vorzügen des Stadtteils!“
Da auch bei den Immobilien Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, dürften hier die Preise in naher Zukunft vermutlich deutlich steigen. Doch noch gibt es in Derendorf nach wie vor zahlreiche Industrie- und Eisenbahnbereiche, die auf eine Umwandlung in Wohnraum oder zu öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungsbereichen warten.

Düsseldorf´s Szenebezirke, Szenestadtteile, Gentrifizierung

Tatsächlich ist auch in Düsseldorf die so genannte Gentrifizierung, also der Wandel bestimmter Stadtviertel in ihrem sozioökonomischen Gefüge, durchaus ein Thema. Denn auch längs des Rheins zeigt sich die Bevölkerung „im Fluss“, wandert mancherorts die bisherige Einwohnerschaft ab und gibt im Zuge des städtebaulichen Wandels Raum für wohlhabendere Bevölkerungsgruppen. Was dem Erscheinungsbild der betroffenen Stadtviertel oftmals gut tut und hier die Immobilienpreise steigen lässt, birgt jedoch – ohne Frage – politischen Sprengstoff. Denn oftmals sind soziale Konflikte untrennbar mit der Gentrifizierung verwoben, wenngleich Investoren, aber auch die Besitzer von Bestandsimmobilien, in diesem Prozess natürlich ihre Chance sehen!



Doch lasst uns von hier, von jenen Chancen und Problemen, die wir auch in Berlin oder Hannover schon hinlänglich erlebt haben, noch einmal nach Pempelfort zurückkehren. Ein Stadtviertel, das mit Düsseldorfs wohlklingendem Beinamen, Gartenstadt, untrennbar verknüpft ist. Schließlich liegen weite Teile des Hofgartens sowie das im 18. Jahrhundert erbaute Schloss Jägerhof in Pempelfort: „Zum Stadtteil Pempelfort gehören auch der 1925 errichtete Ehrenhof Komplex mit Tonhalle, NRW Forum und die Stiftung museum kunst palast“, erklärt das Rathaus und bestätigt, dass es sich hier gut leben und arbeiten lässt.


Willkommen in der Altstadt!

Freilich besitzt der 1. Bezirk mit der Altstadt auch die „längste Theke der Welt“, ein äußerst beliebtes und dennoch niveauvolles Kneipen- und Amüsierviertel mit mehr als 300 Gaststätten, Diskotheken und Bars. Zudem lässt sich hier, dank der gehobenen Gastronomiebetriebe, ganz vorzüglich speisen: „Aus der ganzen Region reisen - vorzugsweise an den Wochenenden - Menschen an, um zwischen Ratinger Straße und Carlsplatz den Alltag zu vergessen“, zeigt sich Oberbürgermeister Dirk Elbers stolz auf seine Stadt mit ihrer prestigeträchtigen Amüsiermeile.


Ohnehin erweisen sich Düsseldorf und seine Bewohner, dank rheinischer Lebensart und Gelassenheit, nicht nur zum Karneval als gute Gastgeber. Denn Zugereiste sind hier stets willkommen und kein Düsseldorfer, der mit anderen Kulturen ein Problem hätte. Schließlich ist die Modestadt für ihre zahlreichen ostasiatischen Einwanderer, vor allem die große japanische Gemeinde, bekannt und berühmt.


Wo Düsseldorf (s) eine Skyline hat!?

Untrennbar mit dem heutigen Erscheinungsbild Düsseldorfs verwoben ist natürlich der Medienhafen. Ein Stadtteil, der lange Zeit kaum wahrgenommen wurde und, aufgrund seiner industriellen Nutzung, ja auch für weite Teile der Öffentlichkeit gesperrt war. Doch nun liegt hier, wo früher Silos und Lagerhallen die Skyline prägten und zeitweise auch ein recht trostloses Bild abgaben, eine der Attraktionen der Stadt, eine Sehenswürdigkeit, die sogar in den Stadtführern erwähnt wird:


Dabei wurde Altes erhalten und Neues hinzugefügt, so dass der Medienhafen heute ein buntes und vielfältiges Bild gibt. Und das nicht nur von seiner Architektur her, die – trotz aller modernen Gebäude -, noch die alten Kaimauern sowie Treppen- und Gleisanlagen erkennen lässt. Denn auch der Gewerbemix aus Kunst, Kultur und Medien weiß zu überzeugen.


Dazu kommt ein vielfältiges gastronomisches Angebot, das den Medienhafen bei Touristen wie auch Einheimischen beliebt macht: „In der Mittagszeit sind die Lokale, Bistros und Restaurants mit schneller Küche gut besucht, nach Feierabend geht man in einem der zahlreichen Restaurants essen“, weiß Elbers um die Vorzüge des Stadtteils.


In Düsseldorf tut sich was!

Tatsächlich zeigt der Wandel des Medienhafens, aber auch der Stadtteil Unterbilk, dass Düsseldorf eine lebendige und wandlungsfähige Stadt ist. Hier, in Unterbilk, findet sich dann auch das so genannte Stadttor, ein über dem südlichen Ausgang des Rheinufertunnels errichtetes Hochhaus, in dem der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen seine Staatskanzlei eingerichtet hat.


Ein nahezu rekordverdächtiges Gebäude, das wiederholt mit Preisen überschüttet wurde und längst zum Wahrzeichen des Stadtteils und des ganzen Bezirks 3 gereift ist: „Doch in dem hoch verdichteten Viertel mit den noch geschlossenen Straßenzügen aus dem 19. Jahrhundert, behauptet sich auch die eingesessene Wohnbevölkerung“, weiß die Verwaltung. 


Tatsächlich machen die Nähe zur City, aber auch die Lage am Rhein, Unterbilk zu einem sehr begehrten Wohnviertel, in dem sich oben genannte Gentrifizierung erst allmählich und nur maßvoll bemerkbar macht.

Oberkassel und seine Sehenswürdigkeiten:

Doch auch Bezirk 4 und Oberkassel haben einiges zu bieten. Schließlich findet hier, auf den Oberkasseler Rheinwiesen, mit der Rheinkirmes, die ihren Beinamen „Größte Kirmes am Rhein“ voller Stolz trägt, einmal im Jahr eines der bedeutendsten Volksfeste Deutschlands statt. 
Wer es ruhiger und beschaulicher mag, findet mit der protestantischen Auferstehungskirche oder der katholischen Kirche St. Antonius beeindruckende Sakralbauten, die einen Besuch und ein Foto wert sind!


Die Verwaltung sieht hier sogar einen der schönsten Stadtteile Düsseldorfs, was auch damit zu tun hat, dass der linksrheinische Stadtteil von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont bleib. Daher glänzt Oberkassel mit Jugendstilfassaden, die nahezu lückenlos erhalten sind und versprüht reichlich Flair und Lebensart, was auch die zahlreichen Boutiquen, Delikatessengeschäfte und Dekorationsläden unterstreichen.
In Düsseldorf kann man eben an vielen Stellen gut leben und fällt die Auswahl des passenden Stadtteils manchmal schwer!