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Der Matsutake Pilz gehört der Familie der Ritterlingsverwandten (Tricholomataceae) an und ist in der japanischen Küche bereits seit über 1.000 Jahren eine der bekanntesten Zutaten. Er wächst nur in einigen wenigen Wäldern Asiens und ist vor allem in Japan beheimatet: Dort wächst er in der Streu, die aus Blättern, kleinen Ästen und anderen abgestorbenen Pflanzenmaterialien besteht. In den meisten Fällen wächst er allerdings unter der Streu, was dafür sorgt, dass er nicht einfach zu finden ist. Er geht vor allem mit der Japanischen Rotkiefer eine Symbiose ein und sucht sich Bäume aus, die zwischen 20 und 60 Jahre alt sind.

Durch die ganz speziellen Bedingungen, die der Pilz zum Wachsen benötigt, kann er nicht gezüchtet werden. Stattdessen muss er ähnlich wie Trüffel von erfahrenen Suchern gefunden werden, was dafür sorgt, dass er nicht nur sehr selten ist, sondern auch die Preise sehr hoch sind. Zudem wächst er nur im August und September, was die jährliche Anzahl der Exemplare stark limitiert. Allerdings wächst er nicht nur in Japan, sondern auch in China, Korea oder anderen asiatischen Ländern hat man den Pilz bereits gefunden. Erst vor Kurzem wurde der Pilz sogar in Kärnten, Österreich gefunden. Obwohl man ihn nicht züchten kann scheint es zumindest so, als ob er kein bestimmtes Klima bevorzugt und recht robusten Witterungen standhalten kann.

Matsutake Pilze richtig genießen

Das Besondere an den asiatischen Pilzen ist vor allem der Geruch: Leicht fruchtig erinnert das Aroma etwas an Zimt, ist jedoch nicht wirklich mit anderen Geschmäckern vergleichbar. Die Pilze sollten nach dem Kauf direkt verarbeitet werden und können maximal bis zu zwei Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Allerdings sollte man darauf achten, dass sie am besten in einer Papiertüte gelagert werden, da Pilze zu schwitzen beginnen, wenn sie mit Kunststoff in Kontakt kommen. Notfalls können sie auch einfach in Küchenpapier eingerollt werden.

Nachdem die Pilze geschnitten oder gehackt wurden, kann man sie mit vielen Gerichten kombinieren, denn sie sind geschmacklich sehr flexibel. Man kann sie einfach grillen, mit Käse füllen oder auch einfach mit Knoblauch und Petersilie andünsten.

Sie passen hervorragend zu Soßen und zartem Fleisch, aber auch in einer Suppe oder in Eintöpfen kann der eigene Geschmack absolut punkten.

Sehr gerne werden die Pilze zudem in einem Pilzsalat genossen, der mit gerösteten Pinienkernen, Olivenöl und Parmesan zubereitet wird. Dann werden frische Kräuter hinzugegeben und fertig ist der leckere Salat, der hervorragend zu einem gemütlichen Grillabend passt.

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